Der Stadtgarten Ludwigstraße liegt in einem Stadtteil, der sich stark verändert, eine intensive Nachverdichtung erfährt und weiter erfahren wird. Hier sind öffentliche, naturnahe und fußläufig erreichbare Aufenthaltsorte zunehmend seltener. Es gibt wenige Wohnungen mit Balkon oder Gartennutzung. Durch das Angebot eines Stadtgartens wird sich die Lebensqualität im Quartier erhöhen und so mehr Umweltgerechtigkeit entstehen.  Gerade an sehr warmen Sommertagen ist es besonders für ältere Menschen wichtig, sich an schattigen Orten außerhalb der Wohnung aufhalten zu können. Aber auch sinnstiftende Tätigkeiten wie gemeinsames Gärtnern, Imkern, Kleintierversorgung können die Identifizierung mit dem Stadtteil erhöhen und längerfristig zu mehr nachbarschaftlichem Miteinander führen.

Der Gemeinschaftsgarten Bebelhof ist ein Projekt der VHS Braunschweig. Es ist ein nichtkommerzieller Mitmachgarten für jede/n. Wir teilen die ehrenamtliche Arbeit und die Ernte.

Im März 2015 fiel mit einem Workshop der Volkshochschule Braunschweig in Kooperation mit den Berliner Prinzessinnengärtner der offizielle Startschuss für den Stadtgarten Bebelhof. Alle Beete werden gemeinschaftlich bewirtschaftet und gepflegt. Wie auch schon beim kleineren Pilotprojekt, dem Hofgarten Heydenstraße, lautet das Motto hier: Wer mitgärtnert, darf auch miternten. Während der Saison begleitet uns ein Spezialist wöchentlich in weiteren Workshops rund ums Thema Aussaat und Anzucht, Kompost, Gießen, Saatgutgewinnung und Vermehrung.

Quelle: Stadtgarten Bebelhof

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Der JUP ist ein Permakulturprojekt im westlichen Ringgebiet Braunschweigs, das seit März 1993 auf einer Fläche von fast 2.500 Quadratmetern existiert. Permakultur wird dabei nicht nur als eine Form des ökologischen Gemüseanbaus verstanden, sondern als eine Philosophie des Zusammenlebens von Menschen mit der Umwelt, ohne diese zu schädigen, aber trotzdem zu nutzen. Permakultur zu leben und erlebbar zu machen, darum geht es uns.

Im JUP arbeiten Jugendliche und Junggebliebene und immer wieder kreuzen die Kinder aus der Nachbarschaft auf, die dort spielen und hin und wieder auch mal quer durch unsere Gemüsebeete laufen. Der Garten ist in Braunschweig bisher ziemlich unbekannt, trotzdem hat der JUP jedes Jahr neue Leute angezogen, die sich für den Garten und Permakultur interessieren und engagieren.

Quelle: JugendUmweltPark

Die urbane BOTNIK ist ein Naturraum zum gemeinschaftlichen Gärtnern, zum Lernen, zum Experimentieren und zum Sein.

Wir wollen die biologische Vielfalt und das Bewusstsein für die Natur fördern.

Wir wollen das Denken in Kreisläufen stärken und die Verantwortung für unsere Selbstverwirklichung übernehmen.

Bei der Gestaltung des Geländes orientieren wir uns an Planungsprinzipien der Permakultur.

Quelle: Botnik e.V.

Die Nordstadtoase liegt dicht an Mittelriede und Wabe in Nähe des Braunschweiger Cityrings. Durch die Flussauen ist sie mit dem südlich gelegenen Naturschutzgebiet Riddagshausen verbunden. Die Nordstadtoase ist ein Mosaik vieler verschiedener Strukturen mit verwilderten Gärten, alten Bäumen und dichtem Gebüsch. Sie kann wandernden Tieren Nahrung, seltene Schlafplätze wie Baumhöhlen und vieles mehr bieten.

Sie muss für den Biotopverbund dringend erhalten bleiben.

Quelle: Nordstadtoase

Für interdisziplinäre studentische Projekte, welche für alle Studierenden offen zugänglich sind, können Studierende der HBK beim AStA Fördermittel beantragen. HBK-Paradise ist ein solches Projekt des AStA.

Das Projekt ist nicht aus dem regulären Studienbetrieb entstanden und beinhaltet die Möglichkeit der Beteiligung aller Studierenden. Es soll eine gewisse Außenwirkung für die Studierendenschaft und die HBK erzielen, darf aber seinen Initator*innen keinen privaten Gewinn einbringen.

Quelle: AStA der HBK

Wir verfügen seit Sommer 2021 über zwei nebeneinander liegende Gärten im Kleingartenverein Hopfenkamp (Garten 14 und 15), einen Garten über die Stadt, einen haben wir selber gepachtet. Dank großzügiger Unterstützung von verschiedenen Seiten wird derzeit einer der Gärten fit gemacht. Das sehr marode Haus wurde komplett entkernt und neu instand gesetzt. Der zweite Garten wartet auf die Stadt, die auf die dort befindliche Bodenplatte einen Container mit kleiner Naßzelle als Geräteschuppen aufstellen wird. Wenn das geschehen ist, können wir den Garten weiter anlegen.

Quelle: Frauen BUNT e.V.

Melden Sie sich gern bei uns, wenn Ihr Garten in das Netzwerk aufgenommen werden soll!

contact (at) falkofeldmann.de